Ein kurzer Rückblick auf eine sehr gelungene Wochenendreise nach Hessen (2013)

Am Freitag ging es zunächst auf die Burg Greifenstein, einem Denkmal von nationaler Bedeutung. Die Burg bietet ausser einer phantastischen Aussicht über die wunderschöne Gegend auch eine prunkvolle Barockkirche und geheimnisvolle Kasematten. Besonders sehenswert ist das Glockenmuseum der Burg Greifenstein mit fast 100 Glocken aus aller Welt; es handelt sich um die bedeutendste Glockensammlung Deutschlands.

Danach konnten wir die Gastfreundschaft von Freunden in dem kleinen Städtchen Sinn geniessen.

Anschliessend besuchten wir Herborn;

Herborn wurde 1048 erstmals urkundlich erwähnt und erhielt 1251 die Stadtrechte. 1584 wurde von Graf Johann VI. von Nassau-Dillenburg, ein jüngerer Bruder Wilhelms von Oranien, die Academia Nassauensis, die Hohe Schule Herborn, gegründet. Heute befindet sich dort ein sehr gutes Restaurant, wo wir gegessen haben.

Am Samstag machten wir einen Stadtrundgang durch Dillenburg und danach wanderten wir auf den Schlossberg; unterwegs besuchten wir die Stadtkirche und anschliessend besichtigten wir den Wilhelmsturm mit dem Oranien-Nassauischen Museum. Der Wilhelmsturm wurde 1872 bis 1875 errichtet und ist heute das Wahrzeichen der Stadt Dillenburg und dient als Denkmal für Wlhelm I von Oranien, der 1533 hier geboren wurde. Im Kellergewölbe befindet sich die ehemalige unterirdische Verteidigungsanlage.

Burg Dillenburg und Denkmal Willem van Oranje

 

 

Stadtkirche am Steilhang des Dillbergs. Neubau 1490, Grabstätte des Hauses Nassau-Dillenburg. 

 

 Am Sonntag besuchten wir das Landesgestüt und wohnten der Hengstparade bei mit einem wunderschönen Programm, sowie einem Zehnerzug und Seilspringenden Pferden.

Gegen Abend fuhren wir zurück nach Holland. Es war eine besondere Reise und wir haben viel gesehen.